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Die AG Beratungspolitik und Interessenvertretung im personellen Wandel

Im Jahr 2023 gab es viele personelle Veränderungen in der AG. Auf der Klausur im Februar verabschiedete sich Mechthild Greive (DGVT) und der Verband wird jetzt von Dr. Marion Mayer in der AG vertreten. Im Februar konnten weiterhin Dr. Anette Mulkau (DGSv) und Olaf Craney (dvb) begrüßt werden. Bereits Mitte des Jahres 2022 schied Marliese Köster (WAB) aus der gemeinsamen Arbeit aus.


Die aktuelle Zusammensetzung der AG:

(v.l). M. Rudolph (DG3S), K. Lenßen (gwg), O.Craney (dvb), M-L Haake (Vorstand), Dr. A. Mulkau (DGSv), S. Catterfeld (DVG), A.Keil (BVPPT), Dr. M. Mayer (DGVT)

Der Schwerpunkt der Arbeit im Jahr 2023 lag weiterhin auf der internen und externen Netzwerkarbeit.
Im internen Bereich braucht die AG die Rückmeldung, welche Bedeutung die Verbände der beratungspolitischen Vertretung durch die DGfB geben und welche Bedeutung der Dachverband für die einzelnen Verbände generell hat. Das ist für eine glaubwürdige Vertretung der Beratungsinteressen essenziell. Erste Rückmeldungen gab es dazu von den Teilnehmer*innen des Vorständetreffens im September. Weiterhin wertet die AG die Verabschiedung des Antrages 5 auf der Mitgliederversammlung im November als ein Zeichen der Zustimmung und Unterstützung der Arbeit der AG durch die Mitgliedsverbände. Die AG freut sich über die zusätzlichen Finanzmittel, die ihr zur Verfügung gestellt wurden.

Im externen Bereich pflegte die AG – gemeinsam mit der Vorstand- die Kontakte zum Suchtbeauftragten der Bundesregierung, B. Blienert zum Thema CanG und zum Can Abgabe Gesetz. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Prävention für Kinder – und Jugendliche und auf der Verankerung von sinnvollen Beratungssettings in dem Bereich. Die Veröffentlichung der DGVT (dgvt – Verlag ISSN 1861-1923) bot für die Gespräche eine gute Grundlage und die Unterstützung durch die Expertin Prof. Dr. Irmgard Vogt war sehr bereichernd und stiftete Sicherheit im Vorgehen.

Im Austausch mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung S. Schwartze erhielt die AG wichtige Informationen über die Priorisierung der Politiker bei der Auswahl ihrer Gesprächspartner. Dabei steht die Größe der Verbände, ihre Relevanz oder zu erwartende Bedeutung und die Effektivität einer möglichen Zuarbeit für die Politiker im Vordergrund. Mit dem Papier:

„Beratung konkret“, in dem am Beispiel des Themas: „Diabetes Mellitus“ der Unterschied zwischen Expert*innen-Information und Beratung aufgezeigt wird (https://dachverband-beratung.de/mehr-gute-beratung-im-gesundheitswesen/  ), konnten wir Interesse und Neugier wecken und unser Beratungsverständnis für Beratungslaien vermitteln. Es ist inzwischen in neu gestalteter Form auf der Homepage unter dem Reiter Aktuelles zu finden.

Der personelle Wandel in der AG machte eine weitere Klausur im August 2023 erforderlich.

Bei diesem Treffen werteten wir die genannten Gespräche aus und priorisierten die weitere Arbeit.

Im Jahre 2024 werden diese Ziele verfolgt:

  • erneute Kontaktaufnahme zu den parlamentarischen Gruppen zur Erarbeitung eines Gesetzentwurfes zum Thema §217 (Selbstbestimmtes Sterben) und Gespräche zu den dabei vorgesehenen Beratungsangeboten führen
  • Die bereits erstellten Stellungnahmen zum Cannabisabgabegesetz und dem dort enthaltenden Kinder- und Jugendschutz, sowie den angemessenen Rahmenbedingungen für Beratung und die Briefe an die verantwortlichen Abgeordneten werden in den nächsten Tagen auf der Homepage veröffentlicht.
  • Kontinuierlicher Austausch mit dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung ist abgesprochen und wird mit Experten aus seinem Hause weitergeführt, sowie um weitere Gespräche mit Vertreter*innen der kassenärztlichen Vereinigungen erweitert.
  • Die Teilnahme an der zweiten Nationalen Weiterbildungskonferenz im Februar 2025 in Berlin soll vorbereitet werden und die Möglichkeit der Beteiligung an der Vorbereitung werden ausgelotet.
  • Der Kontakt zur Pflegbevollmächtigten wird erneut aufgenommen und Möglichkeiten der Berücksichtigung in deren Veranstaltungsprogramm werden geprüft.
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